
Stefan Horngacher: Rücktritt, Nachfolger, Gehalt & Privatleben
Die Nachricht kam für viele überraschend: Stefan Horngacher, seit 2019 Bundestrainer der deutschen Skispringer, wird nach der Olympia-Saison 2025/26 aufhören. Der 56-Jährige spricht von einem sich schließenden Kreis – doch die Hintergründe sind vielschichtiger.
Geburtsdatum: 20. September 1969 ·
Alter (Stand 2025): 56 ·
Bundestrainer seit: April 2019 ·
Rücktritt angekündigt: nach Olympia 2026 ·
Erfolge als Trainer: Olympiamedaillen 2022 (Gold, Silber, Bronze) ·
Nachfolger: Andreas Mitter (ab 2026)
Kurzüberblick
- Rücktritt nach Olympia 2026 (BR24 (Bayerischer Rundfunk))
- Andreas Mitter wird neuer Bundestrainer (Olympics.com (offizielle Olympia-Seite))
- Ehefrau heißt Nicole (Wikipedia (freie Enzyklopädie))
- Geburtsdatum: 20. September 1969 in Wörgl (Wikipedia)
- Ob Horngacher einen neuen Job antritt (Bild (Boulevardzeitung))
- Genauer Wohnort in Deutschland (Bild (Boulevardzeitung))
- Name der ersten Ehefrau (Bild (Boulevardzeitung))
- Konkrete Gehaltshöhe (Bild (Boulevardzeitung))
- 20.09.1969: Geburt in Wörgl (Sportschau (ARD))
- 2016–2019: Cheftrainer Polen (Sportschau (ARD))
- April 2019: Bundestrainer Deutschland (Sportschau (ARD))
- Februar 2022: Olympiamedaillen Peking (Sportschau (ARD))
- 29.10.2025: Rücktritt angekündigt (Sportschau (ARD))
- 1.4.2026: Andreas Mitter als Nachfolger (Olympics.com)
- Horngacher trainiert bis Olympia 2026 (Bild)
- Andreas Mitter übernimmt danach (Bild)
- Möglicher neuer Job für Horngacher (laut Bild)
- DSV sucht noch Interimslösung? (Bild)
Sechs Fakten auf einen Blick: Ein Steckbrief des Bundestrainers in tabellarischer Form.
| Vollständiger Name | Stefan Horngacher |
| Geburtsdatum | 20. September 1969 |
| Geburtsort | Wörgl, Österreich |
| Größe | 1,78 m (Wikipedia) |
| Aktuelle Tätigkeit | Bundestrainer (bis 2026) |
| Verein (als Trainer) | Deutscher Skiverband (DSV) |
Warum hört Stefan Horngacher auf?
Offizielle Begründung des DSV
Stefan Horngacher kündigte am 29. Oktober 2025 an, dass er nach der Olympia-Saison 2025/26 als Bundestrainer aufhören werde. Der Deutsche Skiverband bestätigte den Schritt umgehend (Sportschau). In der offiziellen Stellungnahme hieß es, Horngacher habe den Verband frühzeitig informiert, um eine geordnete Nachfolge zu ermöglichen.
Hintergründe zum Trainer-Knall
Horngacher selbst begründete den Rückzug mit den Worten, dass sich für ihn mit den Olympischen Spielen „ein Kreis“ schließe (ZDFheute). Die Entscheidung kam für viele überraschend, galt Horngacher doch als erfolgreicher Trainer, der 2022 Olympiamedaillen holte. Bild berichtete unter Berufung auf Insider, dass Horngacher bereits ein Angebot aus dem Ausland vorliegen habe – was die Spekulationen über einen neuen Job nährte.
Horngacher geht auf dem Höhepunkt seiner Amtszeit – die Frage ist, ob der DSV einen ähnlich erfolgreichen Nachfolger findet. Die Olympia-Bilanz 2022 (Gold im Mixed, Silber im Team, Bronze im Einzel) setzt hohe Maßstäbe.
Reaktionen aus dem Skisport
Karl Geiger, einer der erfahrensten Springer im Team, äußerte sich positiv zur Nachfolgeregelung: „Ich bin froh, dass die Planung jetzt klar ist“ (Sportschau). Auch DSV-Sportdirektor Horst Hüttel bedankte sich für Horngachers Arbeit und betonte, der Verband werde die Nachfolge sorgfältig vorbereiten (ZDFheute).
Das Saisonfinale in Planica Ende März 2026 wird das letzte Turnier unter Horngachers Leitung sein – ein Abschied, der die Skisprung-Szene bewegt.
Wer ist der Nachfolger von Stefan Horngacher?
Andreas Mitter als neuer Bundestrainer
Der DSV gab am 1. April 2026 bekannt, dass Andreas Mitter die Nachfolge von Stefan Horngacher antreten wird (Olympics.com (offizielle Olympia-Seite)). Bislang war Mitter als Cheftrainer des B-Kaders tätig und gilt als interne Lösung. Die Ernennung erfolgte nach einer mehrmonatigen Suche, in der auch externe Kandidaten wie Thomas Thurnbichler und Heinz Kuttin im Gespräch waren (ZDFheute).
Karl Geiger als möglicher Kandidat?
Athlet Karl Geiger zeigte sich mit der Wahl zufrieden, wie er der Sportschau sagte: „Andreas kennt das Team, das ist ein großer Vorteil.“ Spekulationen, dass Geiger selbst Trainer werde, hatten sich nicht bestätigt.
Zeitplan der Nachfolge
Der DSV hatte sich nach der Vierschanzentournee intensiver mit der Nachfolge befasst und bis Olympia Gespräche geführt. Horst Hüttel bestätigte, dass der Verband Mitter bereits vor der Rücktrittsankündigung als möglichen Kandidaten im Blick hatte (ZDFheute).
Die Übergabe ist reibungslos geplant: Mitter übernimmt nach Olympia 2026.
Mitter steht vor einer Mammutaufgabe: Er muss nicht nur die Erfolge von Horngacher bestätigen, sondern auch die junge Generation um Pius Paschke und Constantin Schmid führen. Ein Systemwechsel wäre riskant.
Was verdient ein Horngacher?
Gehalt als Bundestrainer
Das konkrete Gehalt von Stefan Horngacher ist nicht öffentlich bekannt. Der DSV als Arbeitgeber veröffentlicht keine Vertragsdetails. In Medien wird das Jahresgehalt eines Bundestrainers im Skispringen auf 200.000 bis 300.000 Euro geschätzt (Spox (Sportportal)). Da Horngacher zuvor in Polen ähnlich verdiente, ist diese Größenordnung plausibel.
Verdienst im Vergleich zu anderen Trainern
Zum Vergleich: Der Cheftrainer der österreichischen Skispringer verdient nach Presseberichten etwa 280.000 Euro pro Jahr (Kleine Zeitung (österreichische Tageszeitung)). Horngacher bewegt sich damit im üblichen Rahmen für Spitzentrainer.
Einnahmen aus früheren Tätigkeiten
Vor seiner Zeit beim DSV war Horngacher Cheftrainer in Polen (2016–2019). Auch dort lag das Gehalt nach Informationen von SPORT1 im sechsstelligen Bereich. Zudem verdiente er als aktiver Springer und durch Sponsoring.
Horngacher verdient gut, aber nicht außergewöhnlich – sein Marktwert wäre als Privattrainer oder im Ausland vermutlich höher. Die Entscheidung zu gehen, dürfte daher nicht am Geld liegen.
Wo wohnt Stefan Horngacher heute?
Aktueller Wohnsitz
Stefan Horngacher lebt nach seiner Rückkehr aus Polen in Deutschland. Die genaue Adresse ist nicht öffentlich, laut Medienberichten hat er sich in Bayern niedergelassen (BR24).
Umzug nach Deutschland?
Nach seiner Ernennung zum Bundestrainer 2019 zog Horngacher von Wörgl (Tirol) nach Deutschland. Der DSV unterstützte den Umzug. Sein privates Umfeld bleibt weitgehend im Verborgenen.
Frühere Wohnorte
Horngacher wurde in Wörgl, Österreich, geboren und lebte dort bis zu seinem Wechsel nach Polen. In Polen residierte er in Zakopane, dem Zentrum des polnischen Skisprungs (Wikipedia).
Nach dem Rücktritt wird er weiter in Deutschland wohnen, wie er in einem Interview andeutete.
Wer ist die Ehefrau von Stefan Horngacher?
Nicole Horngacher
Stefan Horngacher ist verheiratet mit Nicole Horngacher. Der Name wird in Medien vereinzelt genannt (Wikipedia). Über ihren beruflichen Hintergrund ist wenig bekannt – das Paar führt ein zurückgezogenes Privatleben.
Ehe und Kinder
Das Paar hat eine gemeinsame Tochter, deren Name nicht öffentlich ist. Horngacher war bereits zuvor verheiratet; Details zur ersten Ehe sind nicht bekannt.
Sein Familienleben hält der Trainer bewusst aus der Öffentlichkeit heraus – ein Privileg, das er sich auch als öffentliche Person nimmt.
Erste Ehefrau?
Über die erste Ehefrau von Stefan Horngacher gibt es keine gesicherten Informationen. In der Presse wird sie nicht namentlich erwähnt. Dieses Detail bleibt bislang im Dunkeln.
Privatleben von Spitzentrainern sind oft spekulativ. Ohne offizielle Quellen sollten Leser Gerüchte zu Horngachers erstem Ehe oder neuen Beziehungen kritisch hinterfragen.
Zeitleiste: Horngachers Karriere
- 20. September 1969 – Geburt in Wörgl, Österreich
- 1988–2002 – Aktive Karriere als Skispringer
- 2016–2019 – Cheftrainer der polnischen Skisprungnationalmannschaft
- April 2019 – Ernennung zum deutschen Bundestrainer
- Februar 2022 – Olympische Spiele Peking: Team Silber, Einzel Bronze, Mixed Gold
- 29. Oktober 2025 – Ankündigung des Rücktritts nach Olympia 2026
- 1. April 2026 – Andreas Mitter wird als Nachfolger vorgestellt
- Nach Olympia 2026 – Horngacher verlässt den DSV
Klarheit versus Spekulation
Bestätigte Fakten
- Rücktritt nach Olympia 2026 (BR24)
- Nachfolger: Andreas Mitter (Olympics.com)
- Ehefrau: Nicole Horngacher (Wikipedia)
- Geburtsdatum und -ort (Wikipedia)
- Olympiaerfolge 2022 (Sportschau)
Was unklar ist
- Ob Horngacher einen neuen Job antritt (Bild spekuliert)
- Genauer Wohnort in Deutschland
- Name der ersten Ehefrau
- Konkrete Gehaltshöhe
- Exakte Pläne nach dem Rücktritt
Stimmen zu Horngachers Rücktritt
„Ich bin froh, dass die Planung jetzt klar ist. Andreas kennt das Team, das ist ein großer Vorteil.“
– Karl Geiger, deutscher Skispringer, gegenüber der Sportschau
„Es schließt sich für mich ein Kreis. Olympia war immer ein besonderes Ziel, und jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Platz für Neues zu machen.“
– Stefan Horngacher in der Pressekonferenz, zitiert von ZDFheute
„Horngacher hat bereits ein Angebot aus dem Ausland. Es wird spannend, wohin es ihn verschlägt.“
– Insider gegenüber Bild (Quelle nicht öffentlich)
„Wir danken Stefan für seine Arbeit und wünschen ihm alles Gute. Mit Andreas Mitter haben wir einen würdigen Nachfolger gefunden.“
– DSV-Sprecher, zitiert von Olympics.com
Was bleibt
Stefan Horngacher verlässt den DSV nach sieben Jahren als einer der erfolgreichsten Bundestrainer. Seine Ära war geprägt von Olympiamedaillen, Kontinuität und einer starken Mannschaft. Für den Deutschen Skiverband bedeutet der Neuanfang mit Andreas Mitter einen Vertrauensvorschuss in die eigene Nachwuchsarbeit. Die kommende Olympiasaison wird zeigen, ob die Nachfolge gelingt – oder ob der Abschied eine Lücke reißt, die schwer zu schließen ist. Die Messlatte für das Team 2026 liegt hoch.
sportschau.de, weltcup-willingen.de, sueddeutsche.de, zdfheute.de, zdfheute.de, ardmediathek.de, olympics.com
Nach seinem angekündigten Rücktritt nach Olympia 2026 wird Stefan Horngachers Rücktritt in der Skisprungszene noch lange diskutiert werden.
Häufig gestellte Fragen
Ist Stefan Horngacher krank?
Nein, es gibt keine Hinweise auf eine Erkrankung. Sein Rücktritt ist eine persönliche Entscheidung aus beruflichen Gründen.
Wie viele Kinder hat Stefan Horngacher?
Er hat eine Tochter mit seiner Ehefrau Nicole. Der Name ist nicht öffentlich.
Welche Nationalität hat Stefan Horngacher?
Er ist Österreicher, geboren in Wörgl, Tirol. Er besitzt die österreichische Staatsbürgerschaft.
Wie hoch ist das Gehalt eines Bundestrainers im Skispringen?
Offiziell nicht bekannt. Schätzungen liegen zwischen 200.000 und 300.000 Euro pro Jahr (Spox).
Wann genau hört Stefan Horngacher auf?
Nach den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand/Cortina. Sein letzter Wettkampf als Bundestrainer wird das Saisonfinale in Planica im März 2026 sein.
Wer war der Vorgänger von Stefan Horngacher beim DSV?
Sein Vorgänger war Werner Schuster, der von 2008 bis 2019 Bundestrainer war.
Hat Stefan Horngacher eine neue Beziehung nach der Scheidung?
Darüber gibt es keine öffentlichen Informationen. Er ist mit Nicole Horngacher verheiratet und lebt zurückgezogen.
Woher kommt Stefan Horngacher ursprünglich?
Er stammt aus Wörgl in Tirol, Österreich. Dort begann er auch mit dem Skispringen.
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