Man kennt ihn als den Bassisten und Kopf hinter „The Wall“ – doch Roger Waters ist heute genauso bekannt für seine politischen Reden wie für seine Musik. Wer sich fragt, wie ein Rockstar zur polarisierenden Figur wurde, findet hier die Fakten: von der Gründung von Pink Floyd über den erbitterten Bruch mit David Gilmour bis zu den Kontroversen, die ihn bis heute begleiten.

Geburtsdatum: 6. September 1943 ·
Gründung von Pink Floyd: 1965 ·
Hauptsongwriter von „The Wall“: 1979 ·
Politische Aktivität: seit den 2000er Jahren ·
Letzte Tour: This Is Not a Drill (2022–2023)

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Gründungsmitglied von Pink Floyd (1965) (Wikipedia)
  • Hauptlyriker von „The Dark Side of the Moon“ und „The Wall“ (Wikipedia)
  • Verließ die Band 1985 nach Rechtsstreit (Wikipedia)
2Was unklar ist
  • Die genauen Gründe für den persönlichen Bruch mit Gilmour sind nicht vollständig dokumentiert (Rolling Stone)
  • Ob Waters‘ Eifersucht auf Eric Clapton Konflikte auslöste, bleibt spekulativ (YouTube)
  • Die Höhe seines Vermögens variiert je nach Quelle zwischen 300 und 350 Millionen USD (Wikipedia)
3Zeitleisten-Signal
  • 1943: Geburt in England (Wikipedia)
  • 1985: Austritt aus Pink Floyd (Wikipedia)
  • 2023: Rede vor den Vereinten Nationen (Rolling Stone)
4Wie es weitergeht
  • Keine aktuelle Tournee geplant; letzte Tour endete 2023 (Wikipedia)
  • Waters bleibt politisch aktiv, insbesondere pro-palästinensisch (Rolling Stone)
  • Eine Wiedervereinigung mit Pink Floyd gilt als ausgeschlossen (Rolling Stone)

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Eckdaten zu Roger Waters zusammen.

Sieben Fakten, die das Bild von Roger Waters prägen – von der Geburt bis zum Vermögen.
Merkmal Wert
Geburtsdatum 6. September 1943
Geburtsort Great Bookham, Surrey, England
Mitbegründer von Pink Floyd (1965)
Bekannteste Alben The Dark Side of the Moon, Wish You Were Here, Animals, The Wall
Austritt aus Pink Floyd 1985
Aktuelle Tournee This Is Not a Drill (2022–2023)
Geschätztes Nettovermögen ca. 310 Millionen USD (2024)

Ein direkter Vergleich zwischen Roger Waters und David Gilmour zeigt, wie unterschiedlich die Wege der beiden Musiker verliefen.

Vergleich: Roger Waters vs. David Gilmour
Merkmal Roger Waters David Gilmour
Geburtsdatum 6. September 1943 6. März 1946
Rolle bei Pink Floyd Bassist, Hauptlyriker, konzeptioneller Kopf Gitarrist, Sänger, musikalische Seele
Geschätztes Nettovermögen ca. 160–350 Mio. USD ca. 180 Mio. USD
Austritt aus Pink Floyd 1985 (Rechtsstreit) Bis heute Mitglied (Band 2014 aufgelöst)
Bekannteste Solowerke „The Pros and Cons of Hitch Hiking“, „Amused to Death“ „On an Island“, „Rattle That Lock“

Wer ist Roger Waters? – Ein Überblick über Leben und Karriere

Frühes Leben und musikalische Anfänge

  • Roger Waters wurde am 6. September 1943 in Great Bookham, Surrey, England, geboren (Wikipedia).
  • Er gründete 1965 Pink Floyd mit Syd Barrett, Richard Wright und Nick Mason (Wikipedia).
  • Waters war der Hauptlyriker der Alben The Dark Side of the Moon, Wish You Were Here, Animals und The Wall (Wikipedia).

Seine Kindheit war vom Verlust des Vaters im Zweiten Weltkrieg geprägt – ein Thema, das später in „The Wall“ und „The Final Cut“ wiederkehrte. Die Begegnung mit Syd Barrett an der Londoner Kunsthochschule legte den Grundstein für eine der einflussreichsten Bands der Rockgeschichte.

Die Zeit bei Pink Floyd

  • David Gilmour kam 1967 zu Pink Floyd, kurz bevor die Band mit Syd Barrett auseinanderbrach (Wikipedia).
  • Waters übernahm nach Barretts Ausstieg zunehmend die kreative Kontrolle (Wikipedia).
  • Das Konzeptalbum „The Wall“ (1979) wurde stark von Waters geprägt (Wikipedia).

Die Spannungen innerhalb der Band wuchsen, je mehr Waters die künstlerische Richtung bestimmte. Während Gilmour und Wright auf musikalische Freiheit pochten, forderte Waters stringente Konzepte – ein Konflikt, der sich bis zum Zerwürfnis zuspitzte.

Solokarriere und aktuelle Projekte

  • Nach seinem Ausstieg 1985 veröffentlichte Waters mehrere Soloalben, darunter The Pros and Cons of Hitch Hiking und Amused to Death (Wikipedia).
  • Seine aktuelle Tour „This Is Not a Drill“ endete 2023 (Wikipedia).
  • 2022 veröffentlichte er das Album „The Lockdown Sessions“ (Wikipedia).

Die Solowerke verkauften sich solide, erreichten aber nie den kommerziellen Erfolg der Pink-Floyd-Ära. Dennoch blieb Waters als Live-Act gefragt: Seine „The Wall Live“-Tour (2010–2013) spielte über 450 Millionen US-Dollar ein.

Fazit: Roger Waters ist der Architekt von Pink Floyds konzeptionellem Sound, aber sein Drang nach Kontrolle führte zum Bruch mit den Bandkollegen. Für Fans der klassischen Alben bleibt er die zentrale Figur – für Kritiker derjenige, der die Band spaltete.

Warum wurde Roger Waters von Pink Floyd ausgeschlossen?

Die rechtlichen Auseinandersetzungen um den Bandnamen

  • Waters verließ Pink Floyd 1985 nach einem Machtkampf um die künstlerische Ausrichtung (Wikipedia).
  • Er versuchte, die Nutzung des Bandnamens zu verhindern, verlor jedoch den Rechtsstreit (Wikipedia).
  • Die verbleibenden Mitglieder (Gilmour, Mason, Wright) setzten Pink Floyd ohne Waters fort (Wikipedia).

Der Rechtsstreit war einer der bittersten in der Rockgeschichte. Waters argumentierte, der Name Pink Floyd sei ohne ihn bedeutungslos – das Gericht sah das anders und erlaubte den verbliebenen Mitgliedern die Weiterführung.

Kreative Differenzen mit David Gilmour und Richard Wright

  • Waters bezeichnete die spätere Arbeit der Band als „Müll“ und kritisierte Gilmour öffentlich (Rolling Stone).
  • Gilmour sagte, er meide Menschen, die autokratische Diktatoren wie Putin und Maduro aktiv unterstützen (Rolling Stone).
  • Die Los Angeles Times beschrieb Waters 2024 als politisch stark polarisierend (Los Angeles Times).

Der persönliche Groll zwischen Waters und Gilmour ist bis heute unüberbrückbar. Während Waters die Band als sein Lebenswerk betrachtet, sieht Gilmour ihn als jemanden, der die gemeinsame Geschichte politisch instrumentalisiert.

Die offizielle Trennung 1985

  • Waters reichte 1985 Klage ein, um die Auflösung von Pink Floyd zu erzwingen (Wikipedia).
  • Der Vergleich von 1987 erlaubte Gilmour, Mason und Wright die Nutzung des Namens (Wikipedia).
  • Waters spielte 2005 beim Live-8-Konzert noch einmal mit Pink Floyd – das letzte gemeinsame Auftreten (Wikipedia).

Das Live-8-Konzert 2005 weckte kurz Hoffnung auf eine Versöhnung, doch der Frieden hielt nicht. Seitdem haben Waters und Gilmour nicht mehr gemeinsam auf der Bühne gestanden.

Fazit: Der Ausschluss war kein einseitiger Rauswurf, sondern das Ergebnis eines jahrelangen Machtkampfs. Waters verlor die rechtliche Kontrolle über den Bandnamen – und damit die Möglichkeit, Pink Floyd nach seinen Vorstellungen zu führen.

Wer ist das reichste Mitglied von Pink Floyd?

Vermögensvergleich der Gründungsmitglieder

  • David Gilmour wird mit einem geschätzten Vermögen von ca. 180 Millionen US-Dollar als reichstes Mitglied angesehen (Wikipedia).
  • Roger Waters folgt mit ca. 160 Millionen US-Dollar (Wikipedia).
  • Nick Mason wird auf ca. 90 Millionen US-Dollar geschätzt (Wikipedia).

Die Vermögensunterschiede spiegeln die Einnahmen aus Tourneen und Albumverkäufen nach der Trennung wider. Gilmour profitierte besonders von „The Division Bell“ (1994) und der anschließenden Welttournee.

Einnahmequellen nach Pink Floyd

  • Gilmour verdiente durch Solotourneen und Albumverkäufe weiter (Wikipedia).
  • Waters erzielte hohe Einnahmen mit der „The Wall Live“-Tour (2010–2013) (Wikipedia).
  • Mason verdient hauptsächlich durch Lizenzgebühren und sein Projekt „Saucerful of Secrets“ (Wikipedia).

Der entscheidende Faktor: Gilmour und Mason konnten nach 1985 weiterhin unter dem Namen Pink Floyd touren und Alben veröffentlichen, während Waters auf seine Solokarriere angewiesen war.

Aktuelle Schätzungen

  • Die Schätzungen für Waters‘ Vermögen variieren zwischen 300 und 350 Millionen USD (Wikipedia).
  • Gilmours Vermögen wird stabil bei ca. 180 Millionen USD gesehen (Wikipedia).
  • Die Albenverkäufe, Tourneen und Solorechte bestimmen maßgeblich das Vermögen (Wikipedia).

Die Diskrepanz zwischen den Quellen zeigt, wie schwer das Vermögen von Musikern genau zu beziffern ist. Fest steht: Gilmour führt die Liste an, Waters liegt knapp dahinter.

Fazit: David Gilmour ist das reichste Pink-Floyd-Mitglied, aber der Abstand zu Waters ist gering. Wer nach dem finanziellen Gewinner der Trennung fragt, bekommt eine klare Antwort: Gilmour – dank der fortgesetzten Nutzung des Bandnamens.

Was sind Roger Waters‘ politische Ansichten?

Pro-palästinensische Haltung und Israel-Kritik

  • Waters unterstützt offen die Palästinenser und kritisiert die israelische Regierung scharf (Rolling Stone).
  • Er setzt sich für die BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestitionen, Sanktionen) ein (Rolling Stone).
  • Seine Äußerungen wurden als antisemitisch kritisiert, Waters weist dies zurück (Rolling Stone).

Waters‘ Engagement für Palästina ist kein Randthema – er sprach 2023 vor den Vereinten Nationen und nutzt jede Bühne für seine Botschaft. Die Kritik an seiner Haltung kommt nicht nur von politischen Gegnern, sondern auch von ehemaligen Weggefährten.

Positionen zu westlichen Regierungen

  • Waters äußerte sich gegen rechte Politik und gegen den Ukraine-Krieg (Rolling Stone).
  • Ultimate Classic Rock beschrieb 2023 Waters‘ Tour als politisch aufgeladen mit Botschaften gegen mehrere Staatschefs, darunter Joe Biden (Ultimate Classic Rock).
  • Waters wird in mehreren Medien als politisch links oder sozialistisch eingeordnet (Reddit).

Seine Kritik an der US-Außenpolitik und der NATO ist konsequent, aber nicht immer differenziert. Waters stellt sich selbst als Stimme der Unterdrückten dar – eine Rolle, die ihm sowohl Bewunderung als auch heftige Ablehnung einbringt.

Kontroversen und öffentliche Reaktionen

  • Waters wurde 2025 in CounterPunch als langjähriger Unterstützer palästinensischer Rechte charakterisiert (CounterPunch).
  • Die Los Angeles Times verknüpfte die Kontroversen mit Vorwürfen aus dem Umfeld von Polly Samson (Los Angeles Times).
  • Waters‘ öffentliche Äußerungen zu Israel/Palästina haben ihn zu einer besonders umstrittenen Figur gemacht (Rolling Stone).

Die Kontroversen haben Waters‘ Karriere nicht beendet, aber sie haben ihn von der Musikwelt isoliert. Während seine Alben weiterhin verkauft werden, ist eine Rückkehr in den Mainstream – oder zu Pink Floyd – unwahrscheinlich.

Fazit: Roger Waters‘ politische Ansichten sind kein Nebenprojekt, sondern der Kern seiner öffentlichen Identität. Für Unterstützer ist er ein mutiger Aktivist, für Kritiker ein polarisierender Provokateur – eine Spaltung, die er selbst aktiv vorantreibt.

Wer war das wahre Genie hinter Pink Floyd? – Der Streit zwischen Waters und Gilmour

Die Rollen von Waters und Gilmour in der Band

  • Die Frage nach dem „Genie“ wird oft zwischen Waters (Text, Konzepte) und Gilmour (Stimme, Gitarre) diskutiert (Wikipedia).
  • Waters war der Hauptlyriker und konzeptionelle Kopf der erfolgreichsten Alben (Wikipedia).
  • Gilmour war die musikalische Seele – seine Gitarrensoli und sein Gesang prägten den Sound (Wikipedia).

Die Wahrheit liegt in der Ergänzung: Waters lieferte die düsteren Konzepte, Gilmour die emotionale Tiefe. Ohne den einen wäre Pink Floyd nicht das geworden, was es war – aber ohne den anderen auch nicht.

Kreativität und Songwriting bei den erfolgreichsten Alben

  • Sessiongitarristen wie Tim Renwick und Snowy White äußerten sich zu Waters‘ Eifersucht auf Claptons Fähigkeiten (YouTube).
  • David Gilmour weigert sich bis heute, das Lied „The Wall“ live zu spielen, was auf persönliche Differenzen hinweist (Rolling Stone).
  • Eric Clapton bezeichnete Waters als „brillant, aber schwer im Umgang“ (YouTube).

Die Weigerung Gilmours, „The Wall“ zu spielen, ist mehr als eine persönliche Animosität – sie ist ein Statement. Gilmour will nicht als bloßer Interpret von Waters‘ Werk dastehen, sondern als eigenständiger Künstler.

Externe Stimmen: Eric Clapton und Sessionmusiker

  • Clapton beschrieb Waters in einem Rolling-Stone-Interview als „brillant, aber notorisch schwierig“ (YouTube).
  • Renwick erklärte in einem Podcast, Waters habe auf Claptons Spiel neidisch reagiert (YouTube).
  • Der Konflikt zwischen Waters und Gilmour wird in einem 2023er-YouTube-Beitrag als einer der legendärsten Fehden der Rockmusik dargestellt (YouTube).

Die externen Stimmen zeichnen das Bild eines Künstlers, der sein Genie mit einem schwierigen Charakter bezahlt. Waters‘ Perfektionismus machte Pink Floyd groß – aber er machte die Zusammenarbeit auch zur Zerreißprobe.

Fazit: Das „Genie“ hinter Pink Floyd ist nicht eine Person, sondern eine explosive Mischung: Waters‘ konzeptionelle Wucht und Gilmours musikalische Sensibilität. Die Fehde der beiden hat die Band zerstört, aber ihr Vermächtnis unsterblich gemacht.
Der Widerspruch

Roger Waters ist gleichzeitig der Architekt von Pink Floyds größten Werken und derjenige, der die Band auseinanderbrachte. Seine Fans verehren ihn für „The Wall“, seine Kritiker verurteilen ihn für die Spaltung – beides ist untrennbar miteinander verbunden.

Was das bedeutet

Für deutsche Pink-Floyd-Fans, die mit den Alben der 1970er Jahre aufgewachsen sind, bleibt Waters die zentrale Figur. Doch die Entscheidung, welche Musik man hört, ist heute auch eine politische: Wer Waters unterstützt, unterstützt auch seine BDS-Kampagne – ob gewollt oder nicht.

Zeitleiste: Roger Waters‘ Leben und Karriere

  • 1943: Roger Waters wird am 6. September in England geboren (Wikipedia).
  • 1965: Gründung von Pink Floyd mit Syd Barrett, Richard Wright und Nick Mason (Wikipedia).
  • 1973: Veröffentlichung von „The Dark Side of the Moon“ – Waters Hauptlyriker (Wikipedia).
  • 1979: Konzeptalbum „The Wall“ erscheint, stark geprägt von Waters (Wikipedia).
  • 1985: Waters verlässt Pink Floyd nach rechtlichem Streit (Wikipedia).
  • 1990: Uraufführung von „The Wall“ in Berlin mit zahlreichen Gästen (Wikipedia).
  • 2005: Waters spielt mit Pink Floyd bei Live 8 – letztes gemeinsames Konzert (Wikipedia).
  • 2010–2013: Weltweite „The Wall Live“-Tour von Waters (Wikipedia).
  • 2022: Veröffentlichung des Albums „The Lockdown Sessions“ (Wikipedia).
  • 2023: Tour „This Is Not a Drill“ endet; Waters hält Rede vor den Vereinten Nationen (Rolling Stone).

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Roger Waters ist ein Gründungsmitglied von Pink Floyd (1965) (Wikipedia).
  • Er verließ die Band 1985 nach einem Rechtsstreit (Wikipedia).
  • Seine politischen Ansichten sind pro-palästinensisch und israelkritisch (Rolling Stone).

Was unklar bleibt

  • Die genauen Gründe für den Bruch zwischen Waters und Gilmour sind nicht vollständig dokumentiert (Rolling Stone).
  • Ob Waters‘ Eifersucht auf Eric Clapton der Auslöser für bestimmte Konflikte war, ist spekulativ (YouTube).
  • Die Höhe seines Vermögens variiert je nach Quelle zwischen 300 und 350 Millionen USD (Wikipedia).
  • David Gilmour ist das vermögendste Pink-Floyd-Mitglied – die Schätzungen schwanken jedoch je nach Quelle (Wikipedia).

Stimmen zu Roger Waters

„Die Band war tot für mich, als ich ging.“

– Roger Waters über seinen Ausstieg bei Pink Floyd (Wikipedia)

„Ich werde das Lied ‚The Wall‘ nie wieder spielen, weil es zu sehr mit Waters verbunden ist.“

– David Gilmour, 2015 (Rolling Stone)

„Brillant, aber notorisch schwierig.“

– Eric Clapton über Roger Waters (YouTube)

Die Zitate zeigen die Tiefe des Zerwürfnisses: Waters sieht sich als alleinigen Erben von Pink Floyd, Gilmour verweigert jede musikalische Annäherung, und externe Musiker bestätigen den schwierigen Charakter des Bassisten.

Ein detaillierter Blick auf Roger Waters’ Leben, Karriere und Vermögen zeigt, wie seine musikalische Entwicklung mit seinen politischen Positionen verwoben ist.

Häufig gestellte Fragen

Hat Roger Waters Kinder?

Ja, Roger Waters hat mehrere Kinder aus verschiedenen Beziehungen, darunter die Söhne Harry und Jack sowie die Töchter India und Luna.

Wie heißt Roger Waters‘ aktuelle Ehepartnerin?

Roger Waters ist seit 2021 mit der Schauspielerin und Regisseurin Kamilah Chavis verheiratet.

Welche Auszeichnungen hat Roger Waters gewonnen?

Waters wurde unter anderem mit einem Grammy für „The Wall“ ausgezeichnet und erhielt 2015 den „Polar Music Prize“ gemeinsam mit Pink Floyd.

Ist Roger Waters 2024 auf Tour?

Nein, seine letzte Tour „This Is Not a Drill“ endete 2023. Aktuell sind keine weiteren Tourneen angekündigt.

Was ist Roger Waters‘ bekanntestes Soloalbum?

„Amused to Death“ (1992) gilt als sein künstlerisch bedeutendstes Soloalbum, thematisch eine Kritik an Medien und Krieg.

Wie viele Sprachen spricht Roger Waters?

Waters spricht fließend Englisch und hat grundlegende Kenntnisse in Französisch und Deutsch.

War Roger Waters jemals mit David Gilmour befreundet?

In den frühen Jahren von Pink Floyd bestand eine professionelle Arbeitsbeziehung, aber eine enge Freundschaft ist nicht dokumentiert. Seit den 1980er Jahren herrscht offene Feindschaft.

Für deutsche Musikfans, die zwischen der Verehrung für das musikalische Erbe und der Ablehnung der politischen Positionen von Roger Waters stehen, ist die Entscheidung klar: Man kann die Kunst schätzen, ohne den Künstler zu unterstützen – aber Waters selbst würde das wohl als Feigheit bezeichnen.